Lawo mc²56 Produktionspult jetzt mit Doppelfader-Option

Lawo_mc2-56_DualFader (Foto: Lawo)

Auf der BVE 2019 stellte Lawo eine neue Option für sein mc²56 Audioproduktionspult der dritten Generation vor: Ein Doppelfader-Modul für übersichtlicheres Arbeiten mit vielen Fadern auf einer kompakten Konsole.

Mit dieser neuen Option kann das mc²56 bis zu 144 Fader im Chassis eines kompakten Mischpults bereitstellen. Die Doppelfader-Option beinhaltet auch Lawos LiveView™ Thumbnail-Ansichten der zugehörigen Videostreams direkt im Kanalzug, was die Bediengenauigkeit in hektischen Produktionssituationen erhöht.

Das mc²56 der dritten Generation ist für die heutige komplexe IP-Video-Produktionsumgebung optimiert. Es bietet native Unterstützung für SMPTE 2110, AES67 / RAVENNA, DANTE® und MADI-Audiostreams. Und weil Ausfallzeiten keine Option sind, hat das mc²56 den Standard SMPTE 2022-7 für Seamless Protection Switching (SPS) übernommen, der doppelt redundante IP-Netzwerkverbindungen zu seiner Nova73 Routing-Engine bereitstellt.

Das mc²56 der dritten Generation bietet zahlreiche einzigartige Features, darunter IP-Share Network Gain Compensation von Lawo: Diese Funktion verhindert unerwartete Gain-Änderungen bei paralleler Nutzung von bis zu acht Pulten, die über einen Nova73 Core miteinander vernetzt sind. Der erweitere Free-Control-Bereich ermöglicht den direkten Zugriff auf bis zu vier globale oder individuelle Parameterzuweisungen für jeden Kanal, und die farbcodierten Button-Glow-Steuerungen, berührungsempfindlichen Encoder und Farb-TFT-Displays bieten eine klare Farbcodierung der Kanalzüge für eine bessere Darstellung und schnellen Zugriff selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.

Bei der als Standard integrierten Lautheitsmessung entspricht die umfassende Loudness-Control den Spezifikationen der ITU 1770 (EBU/R128 oder ATSC/A85). Spitzenpegel und Lautheit können gemeinsam oder separat überwacht werden. Das mc²56 ist für Broadcast-Anwendungen geeignet und bietet unter anderem Multi-User-Betrieb, fortschrittliche Mix-Assistenzsysteme (AutoMix, Upmix, Downmix und optionales Lawo KICK), Audio-Follows-Video-Funktionalität, integrierte 3D / Immersive Mixing-Tools und Parallellkompression.

Für Recording-Anwendungen bietet das mc²56 eine dynamische Timecode-Automatisierung, Mikrofonvorverstärker und -verarbeitung, DAW-Fernbedienung und eine frei konfigurierbare Signalkette mit vier unabhängigen dynamischen Modulen. Zu den auf die darstellenden Künste zugeschnittenen Funktionen gehören Selective Recall, Oversnaps (relative Trim-Sets), Cue-Liste für die Theaterautomatisierung mit mehreren Triggern (MIDI, GPIO, LTC), Waves SoundGrid, Neumann DMI-8 digitale Mikrofonintegration und Spiegelkonsolenbedienung.

Das mc²56 ist in Rahmen von 16 bis 112 Fadern erhältlich und unterstützt 8.192 x 8.192 Koppelpunkte mit 888 DSP-Kanälen, 144 Summenbussen und 128 Aux-Bussen im 44,1~96 kHz-Betrieb. Die 64er-Fader-Oberfläche eignet sich für die meisten Ü-Wagenabmessungen. Bei Bedarf kann ein mc²56 mit einem 16-Fader Stand-Alone-Extender zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Zu den umfassenden lokalen Ein-/Ausgängen gehören 16 Mic/Line-Eingänge in Lawo-Qualität, 16 Line-Ausgänge, acht AES3-Ein- und Ausgänge, acht GPIOs und ein lokaler MADI-Anschluss (SFP).

www.lawo.com

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