„The Pink Floyd Exhibition – Their Mortal Remains“ in Dortmund

Wer kennt sie nicht, die Alben der Kultband: „Dark side of the moon“, „Wish you were here“, „The Wall“, das meistverkaufte Doppelalbum der Welt. Generationen sind mit dieser Musik groß geworden und haben die Band und die Musik lieben gelernt. Pink Floyd, eine Kultband, die sich von 1965 bis 2014 durch außergewöhnlichen und experimentierfreudigen Sound, ausgefallene Platten-Covers sowie gewaltige Bühnenshows einen Namen gemacht hat.

Foto: Roland Baege Fotografie, © Pink Floyd Music Ltd Courtesy of Pink Floyd ‘Their Mortal Remains’

Noch bis Februar können Besucher die Geschichte der Band in einer multimedialen Erlebnis-Ausstellung im Dortmunder U Revue passieren lassen. Zu sehen und zu hören sind 50 Jahre Musikgeschichte. Unveröffentlichte Konzertaufnahmen, Original-Instrumente sowie damals eingesetztes Technikequipment, persönliche Erinnerungsstücke, insgesamt mehr als 350 Exponate werden in Dortmund ausgestellt. 

Foto: Roland Baege Fotografie, © Pink Floyd Music Ltd Courtesy of Pink Floyd ‘Their Mortal Remains’

Geleitet durch ein Audioguide-System von Sennheiser, Audio-Partner der Ausstellung, können Besucher durch die Zeit reisen, in Erinnerungen schwelgen, Musik sowie Interviews mit wichtigen Begleitern der  Band hören.

Aubrey Powell, der Entwickler der Ausstellung „The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“, fasst sein Designkonzept zusammen: „Bei einer Ausstellung geht es nicht nur darum, sich Dinge anzuschauen, es geht um die menschliche Erfahrung, die emotionale Erfahrung. Sie muss berührend sein, sie muss dich berühren.“
Das ist gelungen.

Am Ende des Rundgangs, in der Performance Zone, kommt die Band quasi im Heute an. Die Besucher erleben auf einer rund 20 qm großen Leinwand eine Live-Performance des Songs „Comfortably Numb“ aus dem Live-8-Konzert im Jahr 2005.  

Foto: Roland Baege Fotografie, © Pink Floyd Music Ltd Courtesy of Pink Floyd ‘Their Mortal Remains’

Der Song wurde in AMBEO 3D Audio für eine 17-Kanal-Wiedergabe neu abgemischt. Die Musik und die Live-Atmosphäre, unterstützt durch Scheinwerfer und Nebenmaschinen, versetzen den Besucher nach London, er steht mitten im Publikum, ist live dabei. 

Hier wird wahr, wovon die Musiker selber immer geträumt haben, denn: Pink Floyd hätte in 3D gemischt.  In der Ausstellung kann man ein Zitat von David Gilmour aus dem Jahr 1994 lesen: „Ich hatte immer einen 3D Sound in meinem Kopf. Ich möchte, dass alle unsere Musikstücke ein Element von Raum und Tiefe haben.“ 

Dieser AMBEO-Remix wurde in den Abbey Road Studios in London von den Produzenten Simon Rhodes und Simon Franglen geschaffen, die dafür eng mit Andy Jackson, Toningenieur und Partner von Pink Floyd, zusammenarbeiteten.

Aubrey Powell, Co-Kurator der Ausstellung und Mitbegründer von Hipgnosis (©Aubrey Powell)

Im Folgenden erzählen Simon Rhodes, Senior Engineer bei den Londoner Abbey Road Studios, und Aubrey Powell, Co-Kurator der Ausstellung und Mitbegründer von Hipgnosis – des legendären Designstudios hinter der Bildsprache von Pink Floyd – von der Erstellung der 3D-Mischung.

Simon Rhodes blickt zurück: „Wir haben damals das Studio 2 gemietet, weil es groß genug ist, um im Klangfeld herumzugehen und so ein echtes Gefühl dafür zu bekommen, wie sich der Mix in der Ausstellung anhören wird.“ 

„Es war toll, dass die BBC diesen Auftritt auf dem Live-8-Konzert mit so vielen Mikrofonen aufgezeichnet hat“, fährt Rhodes fort. „Wir haben einfach den Original-Song wiedergegeben und den Raum genossen, mit dem Raum gespielt, diverse Plug-Ins eingesetzt ... Wenn man auf so viele Mikrofone zurückgreifen kann, bekommt man als Zuhörer das unglaubliche Gefühl, wirklich mit dabei zu sein.“

Im Dortmunder U sind 18 Midfield-Studiomonitore Neumann KH 420 sowie acht Subwoofer KH 870 von Neumann installiert. Diese Monitore sind in Dortmund so aufgebaut wie im Studio 2 in der Abbey Road: die unteren etwas über Kopfhöhe, ein zweiter Ring einige Meter darüber und schließlich zwei so genannte „Voice of God“-Lautsprecher in rund fünf Metern Höhe. 

Simon Rhodes, Senior Engineer bei den Londoner Abbey Road Studios (©Simon Rhodes)

„Die Besonderheiten des Raumes spielen natürlich auch eine Rolle“, erklärt Rhodes. „In Dortmund verschwinden zum Beispiel die drei unteren und die drei oberen Front-Lautsprecher hinter der Leinwand; diese Lautsprecher müssen also besonders abgestimmt werden, damit der Mix wieder genau so klingt wie im Studio.“ 

„Wenn man genau hinhört, merkt man, dass das Orchester einen vollständig umschließt. Wir haben viel Zeit in die Delays investiert, wir haben sie wie im Original wiedergegeben, aber im Raum verteilt. Der Mix ist vollkommen auf 360 Grad ausgelegt.“ So hört der Besucher die Stimme von Roger Waters zu Beginn aus den Voice-of-God-Lautsprechern von ganz oben, dann tritt David Gilmour von der Seite hinzu. 

Simon Rhodes hält diese neue Dimension der Klangerfahrung für sehr passend: „Das Besondere am AMBEO-Remix für Pink Floyd ist, dass das im Grunde schon immer ihre DNA war. Die Band hat Sound-Grenzen verschoben, sich immer schon auf die nächste neue Lautsprecherkonfiguration gefreut.“

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