Zweite große Produzentenstudie veröffentlicht

Die Produktionsstudie ist im Vista-Verlag erhältlich (Foto: Vista-Verlag)

Die Produzentenstudie 2018 wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Die nach 2012 zweite große Studie zur deutschen Film- und Fernsehproduktionswirtschaft gibt nicht nur einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation der deutschen Produzenten, sondern beleuchtet auch die Folgen der gerade stattfindenden Umwälzung von linearem hin zu non-linearem Medienkonsum für die deutsche audiovisuelle Produktionswirtschaft.

Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungs- und Kompetenzzentrum Audiovisuelle Produktion (FoKo) der Hamburg Media School (HMS) in Kooperation mit Goldmedia unter finanzieller Beteiligung der Filmförderinstitutionen aus Bund und Ländern – FFA Filmförderungsanstalt, FilmFörderFond Bayern, Film- und Medienstiftung NRW, HessenFilm und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Mitteldeutsche Medienförderung und nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen – sowie der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V.

Größe des Produktionsmarktes in Deutschland
Laut der Studie gehören von den ca. 2.000 Unternehmen aus Deutschland, die Umsätze überwiegend mit der Produktion audiovisueller Programme erzielt haben, ca. 900 Unternehmen zum klassischen Produktionsmarkt, der sich wiederum in ca. zwei Drittel TV- und ein Drittel Kinofilmproduzenten aufteilt. Die deutsche Filmproduktionsbranche hatte im Juni 2017 rund 28.000 Mitarbeiter, von denen 88 % sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Der Gesamtnettoumsatz (ohne Förderung) der Hersteller audiovisueller Produktionen lag 2017 in Deutschland bei rund 4,9 Mrd. EUR. Die klassischen Produzenten (Kinofilm- und TV-Produzenten) haben 2017 rund 3,14 Mrd. EUR erwirtschaftet. Der Gesamtumsatz ist von 2016 auf 2017 um fast 10 % gestiegen. In den letzten sieben Jahren war die Wachstumsdynamik im TV-Produktionsbereich stärker als im stagnierenden deutschen Kinofilmproduktionsmarkt. Hingegen wuchs der Kinoproduktionsmarkt z.B. in Großbritannien, dessen Umsatzvolumen sich in den letzten sechs Jahren – unterstützt von Steuervorteilen – verdreifachte.

Top 10
Bei den zehn umsatzstärksten Produktionsunternehmen hat sich im Vergleich zu 2012 die Rangfolge bei den ersten fünf Plätzen nicht geändert. Von den Top 10 sind sieben Unternehmen mit Sendern verflochten; im Falle der Constantin, der ITV-Gruppe und der Beta Film allerdings nur mit Rundfunkveranstaltern, die keine nennenswerten Nachfrager auf dem deutschen TV-Produktionsmarkt sind. Die Marktkonzentration ist insofern größer geworden, als der Umsatzmarktanteil der Top-25-Unternehmen seit 2010 von 49% auf 55% gestiegen ist. Sie ist aber im Vergleich zu anderen Märkten noch gering.

Auftraggeber der deutschen Produktionswirtschaft
Der wichtigste Partner der deutschen TV- und Filmproduktionsunternehmen sind nach wie vor die Degeto und die Landesrundfunkanstalten, gefolgt von ZDF und RTL-Gruppe. Die Bedeutung der privaten TV-Sender als Auftraggeber ist jedoch seit 2011 gewachsen; ihr Anteil am Gesamtumsatz ist von 38 % auf 43 % gestiegen. Trotz der Pole Position als wichtigster Auftraggeber der deutschen Produktionswirtschaft ist bei der ARD der Anteil der Eigenproduktionen am Gesamterstausstrahlungsvolumen des deutschen Programms traditionell sehr hoch. Er liegt zwischen 98 % (HR) und 64 % (WDR). Der deutsche audiovisuelle Produktionsmarkt ist im Kern ein nationaler Markt. Die über die Auswertung der Programme im Ausland oder mit ausländischen Tochterunternehmen erzielten Umsätze sind sowohl bei Kinofilm- als auch bei TV-Produktionen immer noch gering.

Informationen zur Studie
Die Produzentenstudie 2018 basiert zum wesentlichen Teil auf Ergebnissen einer bundesweiten quantitativen Befragung der Film- und Fernsehproduzenten. Die Erhebung mittels Online-Fragebogen wurde durchgeführt von April bis Juni 2018 und hat Daten für die Jahre 2017/2018 abgefragt. Insgesamt haben 329 Unternehmen an der Umfrage teilgenommen. Die vollständige Studie kann in Buchform erworben werden beim Vistas-Verlag oder digital heruntergeladen werden auf der Website der HMS.

www.hamburgmediaschool.com

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