ASC: Zwei Yamaha PM10 Rivage Digitalpulte in der Kieler Oper

Außenfassade des Kieler Opernhauses (Foto: Olaf Struck)

Innenraum des Kieler Opernhauses (Foto: Olaf Struck)

Yamaha RIVAGE PM10 (Foto: YAMAHA)

Amptown System Company (ASC) hat die Kieler Oper mit zwei YAMAHA Rivage PM10 Digital Mixing Systemen und einem YAMAHA CL3 ausgestattet. Diese Mischpulte und ihre Peripherie sind kompatibel zum vorhandenen Nexus-System und bieten den Tonschaffenden Flexibilität im Live-Einsatz. Ein Rivage PM10 fungiert als Herzstück der Tonanlage, das zweite Pult dient dem mobilen Einsatz. Damit ist man in der Oper Kiel für ein breites Veranstaltungsspektrum zukunftssicher gerüstet.

In Kiel gibt es fünf eigenproduzierende Sparten: das Musiktheater, das Philharmonische Orchester, das Ballett, das Schauspiel und das junge Theater im Werftpark. Das Kieler Opernhaus gehört zu vier verschiedenen Spielstätten - Opernhaus, Schauspielhaus, Theater im Werftpark und Kieler Schloss, die unter dem Oberbegriff „Theater Kiel AöR“ (Anm.: AöR steht für die Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts) zusammengefasst sind, von der Landeshauptstadt Kiel getragen und von dem Land Schleswig-Holstein mitfinanziert werden. Seit 2012 bietet man dem Publikum in Form einer Freilichtaufführung eine Sommerbespielung im Wechsel zwischen Oper und Schauspiel. Die Oper wird alle zwei Jahre auf dem Kieler Rathausplatz aufgeführt, das Schauspiel alternierend am Seefischmarkt auf dem Ostufer.

Das Kieler Opernhaus, ein backsteinroter Jugendstilbau, verfügt mit einer computergesteuerten Unter- und Obermaschinerie und einer Drehbühne über vielseitige Spielmöglichkeiten und modernste Beleuchtungs- und Tontechnik. Im Opernsaal finden über 800 Zuschauer Platz. Sie dürfen innerhalb der Spielzeit ein breit gefächertes Programm genießen, das sich von der Barockoper über Kanon Werke des Musiktheaters, Musicals und Operetten sowie Ballettaufführungen der eigenen Kompanie erstreckt.

Tonmeister Manfred Bamberg, Leiter der Tonabteilung am Theater Kiel AöR begründet seine Investitionsentscheidung: „Wir haben zwei PM10 Rivage Pulte eingekauft, die maßgeblich für den modernen Spielprozess in unserer Oper sind. Yamaha hat eine neue Soundphilosophie, die sowohl analoge Effekte als auch modernes Tondesign kombiniert und qualitativ hörbar macht. Dazu kommt die einfache und als internationaler Standard akzeptierte Bedienbarkeit. Gastspieltechniker können ihre gespeicherten Shows hochladen und fühlen sich aufgrund der übersichtlichen Gestaltung der Pultoberfläche und der guten Ergonomie gleich mit ihrem „Ton-Werkzeug“ vertraut. Die Pulte sind für ihre lange Lebensdauer bekannt, treffen die Anforderungen im Theater- und Opernspielbetrieb und sind die zurzeit modernsten Konsolen am professionellen Mischpultmarkt. Wir sind uns in der Kieler Oper bewusst, dass die Entwicklung in der Tontechnik schnell und dynamisch voranschreitet. Bei Yamaha dürfen wir darauf vertrauen, dass wir auch zukünftige Bausteine in unser System integrieren können und somit unsere Pulte langfristig innovativ und flexibel halten.“

Das Yamaha PM10 Rivage Mixing System besteht zusätzlich zu den Konsolen aus DSP Engine und I/O-Racks, welche miteinander über ein TWINLANe-Netzwerk verbunden werden. Alternativ kann man die CS-R10 Control Surface und die DSP-R10 DSP Engine über ein „Console Network“ verbinden. Beide Netzwerke bestechen durch einfache Ringverbindungen und schnellen Aufbau. Durch die Ringstruktur wird die im Spielbetrieb als wichtig vorausgesetzte Redundanz sichergestellt.

„Als Systemhaus arbeiten wir Hand in Hand mit dem Kunden und dem Fachplaner und bauen die Technik ein, die sich als Systemlösung empfiehlt“, beschreibt Andreas Klöhn, Key Account Manager und Beschallungsspezialist die Vorgehensweise von ASC: „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Theater- und Opernspielbetrieb können wir beurteilen, was sich medientechnisch langfristig für den Kunden bezahlt macht. Wir initiieren regelmäßig Workshops für innovative Technologien und haben uns in der Auseinandersetzung mit aktuellen am Markt erhältlichen Lösungen dafür entschieden, spezifizierter Yamaha PM7 und PM10 Rivage Distributor in Deutschland zu sein.
Die Vorläufer Mischpulte in der Kieler Oper, zwei Salzbrenner Stage Tec C.A.S. Mix / Triagon, waren bereits in die Jahre gekommen“, fährt Klöhn fort. „Daher haben wir mit dem Yamaha PM10 Rivage Digital Mixing System an einem von der tontechnischen Abteilung ausgeschriebenen Vergleichstest teilgenommen. Hier konnten sich die PM10 Rivage Pulte aufgrund ihrer Innovations- und Leistungsstärke und ihrer Kompatibilität zur vorhandenen Stage Tec Nexus Kreuzschiene sicher durchsetzen. Die Mischpulteinheiten inklusive Racks, Prozessor und I/O Card verfügen über eine DANTE-Anbindung und spielen in Kombination an die angebundene Infrastruktur perfekt. Von der Beratung, Beschaffung und Auslieferung bis hin zur Installation, Einführung der Tontechniker und Inbetriebnahme haben wir alles getan, damit das Haus seinem Ruf gerecht wird und Tontechniker und Publikum viel Freude am Klang haben werden.“

www.amptown-system.com

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