Lawo mc²96 und RAVENNA beim Saarländischen Rundfunk im Einsatz

Lawo mc²96 (Foto: Lawo)

Ein Lawo mc²96 Produktionsmischpult sorgt zukünftig in der Regie von Studio Eins beim Saarländischen Rundfunk (SR) für optimale Klangerlebnisse bei Radioproduktionen. In der sich derzeit noch im Umbau befindlichen Regie werden für alle Radioprogramme des öffentlich-rechtlichen Senders Live-Sendungen und Konzertmitschnitte aus dem Studio Eins, dem sogenannten „Event Studio“ produziert. Neben Jazzkonzerten, Konzerten mit französischen Chansons und Podiumsdiskussionen finden unter anderem regelmäßig Radiokonzerte oder Unplugged-Sessions mit Künstlern der aktuellen Charts statt. So war beispielsweise unmittelbar nach der Installation des über RAVENNA Technologie in die Regie integrierten mc²96 der Pop-Interpret Johannes Oerding für eine Performance dort zu Gast.
Das Studio wird darüber hinaus auch für Rundfunk-und CD-Produktionen vorzugsweise von Jazzformationen vom Duo bis zur Big Band, aber auch für andere Ensembles der regionalen Musikszene genutzt. Des Weiteren werden in der Regie von Studio Eins mobil erstellte Produktionen und Konzertmitschnitte nachbearbeitet.

Ausgestattet ist die Mitte Dezember 2017 gelieferte „Grand Production Console“ mit 40 Fadern, wobei der Frame 16 weitere Fader aufnehmen kann. Das Audio Produktionspult ist für 184 DSP-Kanäle konfiguriert (möglich sind bis zu 888 DSP-Kanäle); es besitzt eine Routingkapazität von 8192x8192 Monokanäle und bietet 44.1-96 kHz-Betrieb. Für größtmögliche I/O-Flexibilität in der Regie steht ein DALLIS-Frame zur Verfügung einschließlich AoIP-Optionen und Nova Router. Local-I/Os bieten umfassende Konnektivität mit 16 hochwertigen Mic/Line Inputs, 16 Line Outputs, acht AES3 Inputs und Outputs, acht GPIOs plus einen lokalen MADI-Port (SFP). Ein eingebauter Switch bietet vier Ethernet-Ports mit Netzwerk-Konnektivität über zwei redundante SMPTE2110 / AES67 / RAVENNA Ports mit Seamless Protection Switching.

Das Pult bietet eine Reihe von innovativen Mix-Assist-Systemen, die es dem Toningenieur ermöglichen, sich auf die Ausgewogenheit und Klangqualität zu konzentrieren, z. B. assistiert das Mischpult mittels Automix-Funktion, die automatisch die Pegel von aktiven und inaktiven Mikrofonen anpasst und zugleich einen gleichmäßigen, natürlich klingenden Ambiente-Pegel aufrechterhält. Außerdem besitzt das mc²96-Pult ein hochwertiges, integriertes Loudness Metering mit vollständiger Loudness Control in Übereinstimmung mit ITU 1770 (EBU/R128 oder ATSC/A85). Zusätzlich zu den Sendebussen kann das Loudness Metering auch einzelne Kanäle messen, was schnelles und bequemes „visuelles“ Mischen bei Setups mit vielen Mikrofonen erlaubt. Das mc²96 ist so konsequent visuell ausgerichtet: das Pult besitzt 21.5“ Full-HD-Touchscreens sowie eine Vielzahl an Mini-Farb-TFTs in den Kanalstreifen und touch-sensitive farbkodierte Drehknöpfe für schnellen Überblick und anwenderfreundliche Bedienung.
Aufgrund der ständig wechselnden Anforderungen überzeugten die Nutzer am mc²96 insbesondere die ergonomische Oberfläche und ihre Anpassungsmöglichkeiten, verbunden mit der nahtlosen Integration des Waves-Soundgrid-Servers.

www.lawo.com

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