Audio-Technica beim Musikfest der Bundeswehr

Musikfest der Bundeswehr (Foto: Pierre Johne)

Das AE5100 beim Musikfest der Bundeswehr (Foto: Benjamin Dietrich

Beim Musikfest der Bundeswehr 2017 kommt eine Vielzahl an Solo- und Richtmikrofonen von Audio-Technica zum Einsatz, um die aufwändige Veranstaltung mit über 700 Musikern akustisch abzubilden. Das Musikfest der Bundeswehr ist das größte so genannte Militär-Tattoo in Deutschland. Neben der Big Band der Bundeswehr und weiteren Musikcorps aus ganz Deutschland sorgten Gäste aus Schottland, Norwegen, Tschechien, Holland, Frankreich und der Schweiz sowie ein 70-köpfiger Chor und Stargast Heino für ein musikalisches, aber auch optisches Spektakel. Beim großen Finale waren über 500 Musiker und Sänger gleichzeitig auf der Bühne im Einsatz. Moderiert wurde die Show von Johannes B. Kerner.

Fachplaner und verantwortlich für den Audiobereich dieser Produktion ist Thomas Leibach-Avit, der seit 2008 Tonmeister der Big Band der Bundeswehr ist und daneben regelmäßig große Sportveranstaltungen und TV-Shows für ARD, ZDF, RTL, Sat1 und ProSieben betreut. „Wir hatten dieses Jahr über 700 Musiker am Start, die natürlich alle ihre eigenen Ansprüche haben“, beschreibt Leibach-Avit die Herausforderung dieser Produktion. „Dazu noch einen großen Chor auf dem Rang und insgesamt eine Fläche von 35 m Breite und 65 m Länge, die wir abdecken mussten!“

Insgesamt mussten 160 Eingangskanäle verwaltet werden, von denen alleine 60 von der Big Band der Bundeswehr kamen. Weitere 96 Inputs fielen auf die Atmo-Mikrofone, den Chor, die Moderatoren sowie die Einspieler. Leibach-Avit setzt seit vielen Jahren auf Mikrofone von Audio-Technica, um einzelne Instrumente und Gruppen abzunehmen. „Wenn ich Schallquellen aus einer Distanz von bis zu 20 m aufnehme und dabei gleichzeitig bis zu 40 Mikrofone offen habe, brauche ich eine große Vorverstärkung ohne viel Eigenrauschen – und das bieten nicht viele Mikrofone“, erklärt Leibach-Avit. „Die Mikrofone von Audio-Technica klingen dabei auch noch wunderbar musikalisch und ich kann sie ohne viel EQing direkt im Mix einsetzen. Ich arbeite bei der Big Band schon sehr lange mit dem AT4040 als Solo- und Overhead-Mikrofon. Egal ob Trompete, Posaune, Akkordeon oder Percussion – ich habe immer ein sehr gutes Signal am Pult anliegen und außerdem finde ich das Nutzsignal bis zum Feedback enorm groß. Neben dem Klang gefällt mir aber auch die Robustheit der Mikrofone, die mich in neun Jahren Open-Air auch bei Regen, Kälte oder Hitze nie im Stich gelassen haben.“

Eine wichtige Rolle kam bei der Größe des Musikfestes der Bundeswehr aber den Atmo-Mikrofonen zu. Und auch hier hat Leibach-Avit bei Audio-Technica seine Favoriten gefunden. „Klanglich finde ich die Stereo-Richtmikrofone BP4027 und BP4029 unschlagbar gut“, so Leibach-Avit. „Fünf Stück geflogene BP4029 von der Decke im Abstand von 10 m ergeben den Grundsound, die akustischen Löcher gleichen die Shotguns aus, die rund um den Innenbereich aufgestellt sind und individuell für Saal-Mix und Broadcast eingesetzt werden. Mit dem BP4029 kann ich ohne Aufwand eine 120-Grad-Abdeckung erzielen, dazu ist eine Umschaltung zwischen breit, eng und M/S per Schalter möglich. Das BP4029 benutze ich bei fast allen großen Produktionen für die Grund-Atmo – egal ob bei großen Konzerten, TV-Shows oder auch Sportveranstaltungen von Fußball bis Biathlon.“

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