Riedel beim ESC in Kiew

Der MediorNet MultiViewer im Einsatz (Foto: Riedel)

Ü-Wagen beim ESC (Foto: Riedel)

Presse-Center beim ESC (Foto: Riedel)

Der Produktionsbereich (Foto: Riedel)

Bereits zum zwölften Mal in Folge stattete Riedel den Eurovision Song Contest aus. Neben einer umfassenden Kommunikations- und Signalverteilungs-Infrastruktur, dem produktionstechnischen Herzstück des Eurovision Song Contests in Kiew, stellte Riedel auch in Zusammenarbeit mit dem Partner TPO eine umfassende IT-Infrastruktur bereit. Diese umfasste Switches, Server und drahtlose Access Points für mehr als 3.000 Journalisten im Pressezentrum. Für die Kommunikation unter den Crew-Mitgliedern kam Bolero, Riedels Drahtlos-Intercom-System zum Einsatz. Zur Unterstützung der gesamten Produktion war Riedel mit einem 25-köpfigen Team vor Ort.

Der ESC zählt mit ca. 200 Millionen TV-Zuschauern zu den größten Produktionen weltweit. Für die beiden Halbfinals und das Finale im International Exhibition Centre stellte Riedel dem Dienstleistungspartner NEP Sweden AB einen robusten, glasfaserbasierten Backbone inklusive des MediorNet MultiViewer zur Verfügung. NEP Sweden AB zeichnete im Auftrag der EBU und des ukrainischen TV-Senders UA:PBC für die Produktion des weltweiten Übertragungssignals verantwortlich.

Das vollständig redundante MediorNet Fibre-Backbone basierte auf Dutzenden MicroN-Frames sowie vier MetroN Core Routern, die zu einer dezentralen Matrix verbunden wurden. Sämtliche Video- und Audiosignale sowie die Bereiche Commentary, Intercom und Funkkommunikation wurden ebenfalls von Riedel abgewickelt. Insgesamt wurden 40 Kommentatoren-Kabinen der einzelnen Länder mit CCP-1116 Sprechstellen der Riedel Artist-Serie ausgestattet.

Weitere Gewerke wie Ton, Licht und Pyrotechnik waren ebenfalls an den Riedel-Backbone angebunden. Übergreifend kamen für den ESC 2017 mehr als 150 Sprechstellen sowie über 600 analoge und digitale TETRA-Funksysteme zum Einsatz. Der mit MediorNet und Artist ausgestattete HD1-Übertragungswagen von NEP Sweden AB konnte, wie bereits im Jahr zuvor, nahtlos in das System eingebunden werden. Darüber hinaus lieferte das Riedel-Tochterunternehmen DECA ein Access-Control-System für den Gäste- und Crew-Zugang in die Arena und sorgte so für ein Besuchermanagement, um die allgemeine Sicherheit der Veranstaltung zu erhöhen.

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