Softube stellt neue Bandmaschinen-Simulation vor

Softube stellt Bandmaschinen-Simulation Tape vor (Foto: Hersteller)

Softube zeigt mit Tape ein Bandmaschinen-PlugIn, das klangliche Vielfalt mit einer simplen Bedienung verbindet. Drei unterschiedliche klassische Bandmaschinen dienten als Vorlage für die drei Klangtypen, die den grundsätzlichen Charakter von Tape bestimmen.

Die drei Maschinen unterscheiden sich in ihrem grundsätzlichen Klangcharakter: TYPE A orientiert sich an einem Schweizer Vorbild mit eher linearem Sound, TYPE B simuliert eine Maschine mit Übertragern und entsprechend viel Färbung. TYPE C schließlich basiert auf einem britischen Modell. So lässt sich der grundlegende Farbton von Tape anhand dieser drei Maschinen bestimmen.

Das weitere Feintuning des Sounds geschieht maßgeblich über die Regler Amount und Color. Zusammen mit der Typenwahl stellen diese drei Parameter den Hauptteil der Klangeinstellungen. Wer jedoch noch tiefer einsteigen möchte, der kann das tun: Regler für Bandlaufgeschwindigkeit, Gleichlaufschwankungen, Kanalübersprechen und Höhenboost sind ebenso vorhanden wie ein Dry/Wet-Regler und Möglichkeiten für Start- und Stoppeffekte. Tape Speed erlaubt sogar Werte, die in Wirklichkeit keine der Bandmaschinen anbietet.

Eine Besonderheit ist die Integration von Tape in Studio One. Neben den Formaten AAX, AU und VST bringt Tape auch das MixFX-PlugIn Tape Multitrack mit. Dieses lässt sich in der Presonus-DAW als MixFX einbinden und bietet dann zusätzliche Features wie Übersprechen zwischen den einzelnen Kanälen und die Bedienung aller Instanzen über ein einziges Interface. Die Lizenz für Tape Multitrack ist dabei in der Tape-Lizenz enthalten, so dass das Plug-in auch bei einem späteren Umstieg auf Presonus Studio One bereits installiert und lizenziert ist.

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