Lawo stellt Visual Radio Console ruby auf NAB vor

In einer Weltpremiere präsentierte Lawo auf der NAB in Las Vegas mit „ruby“ sein neuestes Radiomischpult.

Lawo ruby

ruby ist auf die modernen Radioregien zugeschnitten und erlaubt es den Anwendern, den Mix und das Routing über dieselbe Multi-Touch-Onscreen-Umgebung zu erledigen, die auch andere Studioanwendungen nutzen. So ergibt sich für den Anwender ein natürliches und effizientes Arbeiten, und die Anzahl der Monitore im Studio hält sich in einem erträglichen Rahmen. Die Bedienoberfläche von ruby verbindet physikalische Bedienelemente mit Multitouch-Elementen; diese „Soft-Controls“ sind verfügbar, selbst wenn andere Studio-Anwendungen über denselben Bildschirm genutzt werden, wie beispielsweise Playout-Systeme, Telefon-Queues und Codecs. So können die Anwender schnell und einfach Einstellungen anpassen, ohne ihr Blickfeld verändern zu müssen. „Mit ruby können die Anwender so arbeiten, wie sie möchten: mit Touchscreen-Displays oder mit physikalischen Bedienelementen – das bleibt ihnen überlassen“, erklärt Türkay, Lawo Senior Product Manager, Radio OnAir. „Wir bieten eine große Bandbreite an vorkonfigurierten Screens, aber auch die Kunden selbst können mit unserem ausgeklügelten GUI-Gestaltungstool ihre eigene Bildschirmdarstellung kreieren.“

Laut Türkay ist ruby eine echte AES67-Radiokonsole. „AES67 ist für Lawo die Backbone-Technologie der Zukunft. Wir waren nicht nur stark in die Entwicklung und die Ratifizierung des Standards involviert, sondern jedes AoIP-Produkt von Lawo war und ist von Anfang an zu 100% AES67-konform.“ Der ständigen Weiterentwicklung der AoIP-Innovationen folgend, präsentiert sich ruby mit Dual-Network-Redundanz und mit sofortiger Wiederherstellung aller Einstellungen nach einem Netzwerkfehler. Sowohl AES67 als auch HD MADI-Schnittstellen sind Standard. Acht Erweiterungsslots erlauben zusätzliche Mic-, Line-, AES3 und Multiformat Studio-I/Os. Damit wird ruby zum perfekten Mischpult für eine Migration aus einer existierenden TDM Infrastruktur hin zu Audio-over-IP. ruby kann mit vier bis 60 Fadern konfiguriert werden und bietet Frames für Desktop- oder Einbauvarianten.

www.lawo.com