08.07.2019 | Ausgabe 3/2019

Huawei komplettiert Schuberts „Unvollendete“ mit Hilfe von KI

Uraufführung in London

The English Session Orchestra at Cadogan Hall / Foto: Huawei, theocohen

Im Februar präsentierte HUAWEI die komplettierte Sinfonie in h-Moll 759 D von Franz Schubert in London. Vor ausgewähltem Publikum wurde das als die „Unvollendete“ berühmte Musikstück mit den fehlenden Sätzen aufgeführt, die von der künstlichen Intelligenz (KI) des HUAWEI Mate 20 Pro erstellt wurden.

In der Cadogan Hall bot das 66-köpfige „The English Session Orchestra“ das vollendete Musikstück vor über 500 Gästen dar und gab der Komposition mit Hilfe von KI nach 197 Jahren einen Schlussakt.
Um dem Stil des Komponisten Franz Schubert treu zu bleiben, arbeitete HUAWEI mit Emmy-Preisträger Lucas Cantor zusammen. Die künstliche Intelligenz des HUAWEI Smartphones analysierte Klangfarbe, Tonhöhen und Takte des vorhandenen ersten und zweiten Satzes des Werks und erstellte daraufhin die Melodie des fehlenden dritten und vierten Satzes. Mit der von HUAWEIs KI generierten Melodie erschuf Cantor eine Orchester-Partitur, die sich von allen anderen Versuchen der Vervollständigung abhebt.

Franz Schuberts Sinfonie in h-Moll 759 D wird als archetypische „Unvollendete Sinfonie“ betrachtet. Musikexperten weltweit sind sich noch immer uneinig darüber, warum Schubert das Stück nie fertig geschrieben hat. Einige vermuten seinen schlechten Gesundheitszustand als Grund, andere sagen, er sei durch seine nachfolgenden Arbeiten abgelenkt gewesen. Allerdings herrscht Einigkeit darüber, dass Schubert mit diesem Stück neues musikalisches Terrain betrat.

Quelle: consumer.huawei.com/de/campaign/unfinishedsymphony/