08.07.2019 | Ausgabe 3/2019

KI kann alles und nichts

KI in der Markenkommunikation: Ein Interview mit Lars Ohlendorf

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Die Sound Agentur WESOUND in Berlin beschäftigt sich u.a. mit der klassischen Brand Sound Entwicklung. Um die Musikauswahl für den Einsatz in der Markenkommunikation künftig noch besser gestalten zu können, nutzt das Unternehmen das Potenzial künstlicher Intelligenz. In einem durch das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) geförderten FuE-Projektes mit dem Arbeitstitel „iMozart“ wird die algorithmische Musik-Komposition im Kontext von Audio Branding nutzbar und zukunftsfähig gemacht. Lars Ohlendorf spricht über den Einsatz von KI, die Vor- und Nachteile sowie über seine Erfahrungen.

WIE FUNKTIONIERT KI? WAS KANN KI LEISTEN IM BEREICH DER MUSIKKOMPOSITION?
Der Begriff KI ist nicht genau abgegrenzt. Im Prinzip geht es darum, dass sich ein Algorithmus in verschiedenen Situationen selbstständig zurechtfindet und sich bestenfalls auch weiterentwickeln kann. Die grundsätzliche Funktion einer KI könnte man an einer einfachen Kompressor Schaltung verdeutlichen:

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