08.02.2019 | Ausgabe 1/2019

Besuch bei Ultrasone

Regionalgruppe München

Materialauswahl, Haptik, Mechanik und Finish: Neben dem Sound wichtige Qualitätskriterien bei Ultrasone / Quelle: Tobias Prager

Auf einer kleinen Anhöhe zwischen dem Ammersee und dem Starnberger See befindet sich das Gut Raucherberg, der Firmensitz von ULTRASONE. Wo einst Kühe den landwirtschaftlichen Alltag prägten, residiert heute die Manufaktur eines innovativen Kopfhörerherstellers.Michael Zirkel, der Chef des Hauses, empfing die kleine Gruppe Münchner Tonmeister auf den Stufen des höfischen Anwesens. Die umgebende Ruhe war Balsam für die Ohren aller, insbesondere für diejenigen von Andreas Veitinger, den Chefentwickler der Firma. Kein einziger Kopfhörer geht aus dem Haus, der nicht das Prüfzeichen „gehört“ aufweist.

Schon sind die Besucher mitten drin, wenn es um Fragen der Qualität geht. Diese hat in den Räumen des Unternehmens oberste Priorität. Jede Arbeitspalette ist begleitet von Prüfbögen für messtechnische wie auch für mechanische Abnahmen. Hochglanz, Handarbeit und penible Ordnung, wohin der Blick auch fällt.

Das 1991 aus einem „Garagenbetrieb“ heraus gegründete Unternehmen liefert heute seine hochwertigen Produkte rund um die ganze Welt. Unter den audiophilen Anhängern – besonders auch im asiatischen Markt - genießt ULTRASONE einen besonders guten Ruf. Verzichtet man doch auf jegliche elektronische Entzerrung beim Schallwandler und konzentriert sich auf höchste mechanische Präzision der verwendeten Bauteile. Die beginnt bei der Fertigung der hauchdünnen Membrane und endet bei den Intarsien der Hörmuschel und bei kleinsten Lemo-Steckern für Kabelverbindungen. Für den Kunden aus dem Supermarkt ist eher nichts dabei.

Der Messplatz für die Endkontrolle / Quelle: Tobias Prager

Das fachliche Gespräch bei der Betriebsbesichtigung konzentrierte sich rasch auf zwei wesentliche Merkmale der Produktion. Zum einen ist die patentierte S-Logic® Technologie der Stolz der höherwertigen Geräte. In ihnen sind die Schallwandler nicht wie bei handelsüblichen Kopfhörern in der Mitte der Hörmuschel verbaut, sondern dezentral angeordnet. Der akustische Reiz aus der kopfbezogenen Schallquelle trifft so nicht mehr frontal auf den Gehörgang, sondern der dem Ohrkanal von schräg unterhalb zugeführte Schall wirkt nun auf die gesamte Ohrmuschel. Die Filterwirkung des Außenohrs sorgt dabei für eine natürliche Richtungswahrnehmung und räumliche Klangnatürlichkeit. Dies auch bei niedrigerem Schalldruck am Ohr, welches mancher zu schätzen weiß, der langanhaltend Kopfhörer nutzt.

Zum anderen wird, erstmals in Kopfhörern angewendet, eine ebenfalls patentierte MU-Metall Abschirmung (ULE-Technologie) serienmäßig in nahezu alle Kopfhörermodelle integriert. Somit werden niederfrequente Felder, die zwangsläufig im Wandlersystem entstehen derart minimiert, dass die magnetische Strahlenbelastung am Ohr signifikant reduziert werden kann.

Die Teilnehmer der Betriebsbesichtigung / Quelle: Tobias Prager

Beim abschließenden Vergleichshören und Ausprobieren der verschiedenen Kopfhörermodelle, wurden einhellig Klangqualität und hoher Tragekomfort gelobt. Und ein bisschen Supermarkt auf dem Gut Raucherberg war dann doch auch zu finden: Seit einigen Jahren werden portable ULTRASONE-Kopfhörer für MP3-Player- und Smartphone-Besitzer verkauft. Christof Mallmann, Geschäftsführer des Vertriebspartners cma audio, muss schließlich auch für die täglichen Semmeln des Unternehmens sorgen.

Beim anschließenden Abendessen ließ sich weiter trefflich fachsimpeln. Ein herzliches Dankeschön an ULTRASONE und sein Team für diese aufschlussreiche Betriebstour!


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