08.02.2019 | Ausgabe 1/2019

Das war die 30. Tonmeistertagung!

Quelle: Boris Loehrer

Passend zum Jubiläum konnte sich die durch den VDT ausgerichtete Tonmeistertagung in diesem Jahr über einen leichten Besucherzuwachs sowie ein facettenreiches Programm mit vielen interessanten Beiträgen freuen. Vor allem das neue Ticketkonzept lockte durch einen vergünstigten Zugang zur Ausstellung diesmal knapp 900 audiotechnisch Interessierte zusätzlich in das Congress Centrum Nord auf dem Köln-Deutzer-Messegelände.

Der große 3D-Audio-Raum mit 400 Hörplätzen / Quelle: Boris Loehrer, Köln

Kongressprogramm
Bei insgesamt deutlich mehr als 5500 Besuchern an vier Tagen, ließ sich mit diesmal 1300 verkauften Tagestickets zudem ein deutlicher Trend hin zu einer vermehrt selektiven und modularen Teilnahme an den Tagungsangeboten ablesen. Für großes Interesse sorgten erwartungsgemäß die Themenfelder rund um die 3D-Audio-Reproduktion sowie die unterschiedlichsten immersiven Aufnahmekonzepte. Der kleine, akustisch und audioseitig sehr fein ausgestattete 3D-Audio-Raum R1 und der für knapp 400 Besucher für 3D-Beschallung optimierte Konrad Adenauer Saal R5 waren entsprechend hoch frequentiert, ebenso wie der mit 120 Kopfhörern für Binaural-Audiobeispiele bestückte R4.

Ebenfalls wieder gut besucht war der diesjährige Live-Mixing-Workshop unter dem Motto „Gehört wie gesehen“, ausgerichtet von den Firmen Neumann&Müller Veranstaltungstechnik, Sennheiser,Yamaha und d&b Audiotechnik.
 Er widmete sich der Frage nach ortungsrichtiger Beschallung auf praktische Art. Zu den kompetenten Dozenten gehörten Svenja Dunkel, Oli Voges und Nils Uhthoff.Auch der IRT-Thementag, der sich in diesem Jahr den aktuellen wie zukünftigen Formen des Audiokonsums und dessen Personalisierungsmöglichkeiten widmete, verzeichnete reges Interesse.

Gut besuchte Ausstellung / Quelle: Boris Loehrer, Köln

AUSSTELLUNG
Das Besucherplus sorgte vor allem bei den auch in diesem Jahr wieder zahlreich vertretenen Austellern für eine rückblickend durchweg positive Bilanz der Veranstaltung. So erfreute sich auch die durch Produktpräsentationen gefüllte zweistündige Mittagspause des offiziellen Tagungsprogramms als willkommener und auflockernder Publikumsmagnet. Daneben verblieb für jeden einzelnen ausreichend Zeit für intensive Gespräche und Hands-On-Demonstrationen neuester Hard- und Software.

Treffpunkt und fachlicher Austausch Besonderer Beliebtheit erfreute sich die VDT-Lounge, die sich bei vielen Besuchern im Laufe der Veranstaltung zum kommunikativen Dreh- und Angelpunkt etablierte. In entspannter Atmosphäre ging es hier nicht nur um Vergangenheit und Zukunft der Verbandsarbeit, sondern im besonderen Maße auch um den fachlichen Austausch unter den einzelnen Tagungsteilnehmern und VDT-Mitgliedern.

Auszubildende produzierten wieder einen Video-Blog aus vielen Einzelinterviews / Quelle: Boris Loehrer, Köln

VIDEOBLOG
Ausgesprochen routiniert und perfekt eingespielt, gestaltete sich die in diesem Jahr erst zum zweiten Mal durchgeführte Kooperation mit der ARD.ZDF Medienakademie, dem WDR und dem Deutschlandradio. Teams bestehend aus angehenden Mediengestaltern unter Leitung ihrer Ausbilder führten im Rahmen der Veranstaltung wieder zahlreiche Interviews und kreierten auf diese Weise viele interessante Beiträge im audiovisuellen Format zu den unterschiedlichsten Themen der Tonmeistertagung. Auf der Veranstaltungs-Webseite unter der Rubrik TMT-TV findet sich der gesamte Videoblog zum Nachschauen.
Link auf https://tonmeistertagung.com/de/2018/tmt-tv

Auch die Kollegen des Magazins Sound&Recording produzierten an ihrem Stand mit verschiedenen hochkarätigen Workshops und Vorträgen Follower- und Reichweiten-starke Livestreams via Facebook direkt vom Parkett der TMT30.

Insgesamt blickt der VDT auf eine ausgesprochen erfolgreiche Veranstaltung zurück, die schon jetzt Lust auf die 31. Auflage der Tonmeistertagung im Jahr 2020 macht.


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