07.11.2018 | Ausgabe 5/2018

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Jetlag...
Noch unter dem Eindruck einer fantastischen Reise durch den Westen der USA (Kalifornien, Oregon, Washington) stehend, quält mich nicht nur der Jetlag, sondern auch die Wiederanpassung an die tägliche Büroarbeit, wozu natürlich auch das Verfassen dieses Editorials gehört.

Nach der TMT30, die für den Verband einen weiteren Meilenstein darstellt und für die ich von den Mitgliedern auch ein besonderes Engagement erwarte, wird sich ziemlich schnell das Personalkarussell drehen. Der Wechsel findet in der Geschäftsstelle, im Bildungswerk und im Vorstand statt. Verwaist sind auch die Regionalgruppen Hamburg und München. Generell sollte sich ein jedes Mitglied Gedanken über eine Kandidatur für die zu besetzenden Stellen machen, bis auf die der Geschäftsstelle, da hier der Wechsel von Gisela Jungen auf Stefani Renner schon feststeht. Leider ist eine gewisse Stagnation zu beobachten, indem es trotz gewachsener Zahl der Mitglieder immer schwieriger wird, Kolleginnen und Kollegen von der Notwendigkeit einer Verbandsarbeit zu überzeugen. Dieser Trend lässt sich übrigens auch in anderen Verbänden verfolgen.

Doch sind gerade Verbände und gemeinnützige Einrichtungen auf die Hilfe und Mitarbeit ihrer Mitglieder angewiesen. Der Wille vieler Mitglieder zur aktiven Mitarbeit ist für jeden Verband ein Gütesiegel und ein positives Aushängeschild. Auch wenn sich der VDT immer mehr zu einem Dienstleister entwickelt, darf dieses Engagement nicht rückläufig werden.

Mein eigenes Engagement für den VDT neigt sich dem Ende zu und die TMT30 wird die letzte sein, die ich persönlich betreuen werde. Es ist bekannt, dass ich mich für die kommenden Wahlen nicht mehr aufstellen lasse, sondern den Platz des Präsidenten für einen Nachfolger räumen werde. In Abwandlung eines berühmten Zitats aus Schillers „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann kaum noch gehen!

Wenn man diesen Job so wie ich fast zehn Jahre ausgeübt hat, spürt man doch gewisse Abnutzungserscheinungen, sei es durch die Mehrbelastung der Kommunikation, sei es durch die Häufigkeit der Termine und Treffen, oder sei es einfach durch die ansteigenden Aufgaben und Ansprüche, die das Wachstum eines solchen Verbandes mit sich bringt. Immerhin gehört der VDT zu einem der größten nationalen Berufsverbänden der Welt mit einer sehr langen Historie und einem guten Leumund. Dies aufrecht zu erhalten, wird keine leichte Aufgabe für die nächste Führungsgeneration sein.

Zwar etwas amtsmüde, aber immer noch dabei,

Ihr
Carlos Albrecht

VDT-Präsident


Shure Axient Digital – die Zukunft der digitalen Drahtlostechnologie

Hardware und Skalierbarkeit

Eine Bandbreite von bis zu 184 MHz ermöglicht eine enorme Abdeckung des Spektrums. Die 2- und 4-Kanal-Empfänger, die zusammen eine Empfänger-Plattform bilden, unterstützen die AD und ADX Sender inklusive dem ADX1M Micro-Taschensender und sorgen damit für maximale Skalierbarkeit. 

Hohe HF-Performance

Axient Digital ist komplett auf größte Signalstabilität ausgelegt und wird damit allen Anforderungen großer Produktionen gerecht. True Digital Diversity mit Quadversity Empfängertechnologie minimiert die Gefahr von Signalabfällen oder Interferenzen, die zu Dropouts führen können.

Steuerungs- und Kontrollfunktionen

Axient Digital ist mit der Wireless Workbench für effiziente Konfiguration und Kontrolle kompatibel, die ShurePlus Channels App ermöglicht Spektrum-Management und Frequenz-Monitoring. Die Dante Cue und Dante Browse Funktionen erlauben das Abhören jedes Dante-Gerätes im Netzwerk.