03.09.2018 | Ausgabe 4/2018

Technisches Equipment - Richtig versichern!

Recht und Versicherung

Foto: ClipDealer

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Wir erhalten immer wieder Anfragen von Tonschaffenden, die neben ihrer neuzeitlichen Technik auch hochwertige Vintage-Technik besitzen. Dies können beispielsweise klassische Röhrenmikrofone aus den 50er Jahren, Verstärker oder auch Kompressoren sein. Allen diesen Sachen ist gemeinsam, dass sie bei entsprechend gutem Zustand einen ansehnlichen Wert darstellen. Wie kann man diesem Wert nun versicherungstechnisch gerecht werden?  

Das Problem: Die übliche Technikversicherung greift zu kurz
Die zugrundeliegenden Versicherungsbedingungen sehen nämlich in aller Regel im Schadenfall eine Wiederbeschaffung zum Neuwert vor, d.h. bei einem Totalschaden eines Gerätes kann ich - nach erfolgter Freigabe durch den Versicherer - die zu Schaden gekommene Sache als Neugerät beim Händler bestellen. Daraus ist schon ersichtlich, dass die ansonsten übliche Neuwertregelung bei Vintage-Sachen nicht passt. Diese Sachen lassen sich schon definitionsgemäß nicht neu kaufen.  

Die Lösung: Wir nehmen eine Anleihe aus der Oldtimer-Versicherung
Wie man sich unschwer vorstellen kann, haben wir auf dem Sektor wertvoller historischer Fahrzeuge eine ähnliche Situation. Je älter und seltener die Sachen sind, desto wertvoller werden sie. Ein hochwertiges Produkt und einen guten Erhaltungszustand vorausgesetzt. Ebenfalls muss natürlich ein Markt für diese Dinge vorhanden sein, aus dem eine Preisbildung belegbar ist. Entsprechend der Oldtimerversicherung wird dann nicht mehr der Neuwertgedanke zugrunde gelegt, sondern man versichert die Sachen zur sogenannten „festen Taxe“. Dieser vorher vereinbarte Wert kommt dann auch bei einem Totalschaden (z.B. bei Diebstahl) zur Auszahlung.  

Wie funktioniert das Ganze?
Über den VDT-Rahmenvertrag kann jeder Tonschaffende neben seinen neuzeitlichen Gerätschaften auch evtl. vorhandenes Vintage- Equipment versichern. Letzteres geschieht über eine gesonderte Position und zu besonderen Bedingungen, welche dem oben aufgeführten Grundgedanken Rechnung tragen. Grundlage ist eine Aufstellung über die im Eigentum befindliche Vintage-Technik. Die Werte ermittelt der Tonschaffende aufgrund seiner Kenntnisse des Marktes selbst. Diese Beträge werden dann als „feste Taxe“ dokumentiert. 

Bis zu einem Einzelwert von Euro 5.000 und einem Gesamtwert von Euro 15.000,- würde diese Selbsteinschätzung bereits reichen. Bei höheren Werten muss die Liste von einem Fachkundigen noch testiert werden. Wir haben aber auch für diesen Fall ein recht unkompliziertes Verfahren, bei dem auch die Kosten relativ überschaubar bleiben. 

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an:

Tonmeister-Assekuranz-Service GmbH
Tel. 07634 3005
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