26.04.2018 | Ausgabe 2/2018

Akustik im Automotive-Umfeld

Akustik-Zentrum. Quelle: Bertrandt Technologie GmbH

Der Tonmeister denkt bei dem Begriff Akustik vermutlich an das Abklingverhalten eines Konzertsaales, denn mit diesem definiert sich maßgeblich, wie eine Aufnahme oder ein Konzert klingt. Musiker spielen in einer guten Akustik besser und auch das Klangerlebnis für den Zuhörer ist erfüllender. So hat die besondere Akustik Säle wie das Concertgebouw in Amsterdam weltberühmt gemacht. Für den Entwickler einer Baumaschine reduziert sich der Begriff Akustik möglicherweise auf die Angabe des Schalldruckpegels. Diesen muss er aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen auf der Maschine vermerken.

Dieser Bericht wirft einen Blick auf einige interessante Parallelen zwischen Concertgebouw und Baumaschine – ohne dabei einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

In den letzten zehn Jahren hat die Integration von Lifestyle- und Umweltthemen im Automotive-Bereich enorm zugenommen. Neben der aktuellen Frage nach der Umsetzung von alternativen Antriebskonzepten sind z. B. Apple Carplay, Android Auto oder MirrorLink auf dem Weg in unsere Autos. Hier befinden wir uns längst nicht mehr am Anfang, denn Konzepte wie Navigationsassistent und Telefon sind mittlerweile schon vollständig akzeptiert und integriert. Diese können von uns mittels Sprachsteuerung bedient werden und teilen uns neben der optimalen Route auch die neuesten Verkehrsinformationen mit. Zudem sind Themen wie Fahrkomfort und Innengeräusche im Zusammenhang mit Elektrofahrzeugen aktueller als je zuvor. Der Verbrennungsmotor hat in der Vergangenheit viele Nebengeräusche maskiert und war das omnipräsente Geräusch im Fahrzeug. Heute gilt es, neue Konzepte zu erdenken und umzusetzen. Die Fahrzeuge von morgen sollen akustisch angenehm und gleichzeitig „stylisch“ klingen.

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