19.02.2018 | Ausgabe 1/2018

Editorial

Chefredakteurin Elke Wisse.

Chefredakteurin Elke Wisse.

Liebe Leserinnen und Leser,

vor einigen Tagen erhielt ich den folgenden Text per Whatsapp: Gmäess eneir Sutide eneir Uvinisterät, ist es nchit witihcg, in wlecehr Renflogheie die Bstachuebn in eneim Wort snid, das ezniige was wcthiig ist, das der estre undder leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiin snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldnsein, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, weil wir nicht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wort als gzeans enkreenn.

Und als Steigerung: D1353 M1TT31LUNG Z31GT D1R, ZU W3LCH3N GRO554RT1G3N L315TUNG3N UN53R G3H1RN F43H1G 15T! 4M 4NF4NG W4R 35 51CH3R NOCH 5CHW3R, D45 ZU L353N, 483R M1TTL3W31L3 K4NN5T DU D45 W4HR5CH31NL1ICH 5CHON G4NZ GUT L353N, OHN3 D455 35 D1CH W1RKL1CH 4N5TR3NGT. D45 L315T3T D31N G3H1RN M1T 531N3R 3NORM3N L3RNF43HIGKEIT. (Quelle: http://vivas-perlen.blogspot.com/2012/03/unser-gehirn-immer-wiedererstaunlich.html )


Offensichtlich können wir (oder unser Gehirn) besser lesen als hören! Wir sind durchaus in der Lage, diesen Text zu verstehen, wenn wir ihn lesen, aber wenn wir ihn hören würden? Ein kryptisches, nicht zu verstehendes Kauderwelsch, wäre das Ergebnis. Aber dieses Gefühl, dass wir etwas hören, aber nichts verstehen, kennen wir doch alle… Mir geht es regelmäßig an Bahnhöfen so: Durchsagen an den Bahnsteigen, die wir sehr wohl wahrnehmen, aber in der Regel gar nicht oder nur bruchstückhaft verstehen. Und das, obwohl die Durchsagen durchaus hochprofessionell produziert werden – wie Sie in diesem Heft erfahren werden. Was läuft da falsch?

Mein von mir liebevoll „Uschi“ genanntes Navigationssystem im Auto sagt mir, wo ich lang fahren muss. Menschen, die eine Sprache lernen, besprechen ihr Handy mit Vokabeln, die sie nicht verstehen und erhalten prompt auf dem Display die – nicht immer – richtige Übersetzung in ihrer Muttersprache. Wir können auch mit „Alexa“ kommunizieren, die uns unsere Fragen sogar beantwortet und auch Befehle, die wir ihr auftragen, zuverlässig ausführt. Schön, dass wir die Computerstimme verstehen und der Computer uns versteht. Aber am Bahnhof – Fehlanzeige…Vielleicht liegt hier noch eine große audiotechnische Herausforderung!?

In dieser Ausgabe lesen Sie über die Produktion von Sprache und Gesang. Nicht immer in den vertrauten musikalischen Zusammenhängen, sondern auch mal in für Tonmeister untypischen Genres.

Viel Spaß beim Lesen,

Elke Wisse


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