06.12.2017 | Ausgabe 5/2017

Die muPRO-App der ARD

Ein Schweizer Taschenmesser für den Reporter

Foto: Maxim Graubner, Ralf Mölken und Thorsten Willand

Foto: Maxim Graubner, Ralf Mölken und Thorsten Willand

Vor ein paar Jahren entschloss sich die ARD, eine einheitliche Softwarelösung für die mobile Hörfunkberichterstattung bereitzustellen, statt auf teure und massive Codec-Hardware zu setzen. Das Ganze wurde ein Erfolg. Mittlerweile sind hunderte Mitarbeiter mit der muPRO-App ausgestattet. Täglich wird sie für dutzende Live-Schalten oder Filetransfers, vornehmlich für die Hörfunk-Programme der ARDRundfunkanstalten und deren Webangebote, genutzt.

muPRO – der Name steht für die multimediale Produktionsapp der ARD und damit für den Anspruch, plattformübergreifend ein Tool bereitzustellen, mit dem neben der Durchführung von Live-Schalten im Radio auch Material aufgenommen, rudimentär bearbeitet und beitragsorientiert an die Funkhäuser verteilt werden kann. Dies bedeutet, dass verschiedene Medien wie Videos, Fotos, Audios oder Texte auch in einem so genannten Story-Container inhaltlich zusammengefasst und verschickt werden können. 

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5 Seiten