06.12.2017 | Ausgabe 5/2017

Herausforderungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im digitalen Zeitalter

Was ist Trimedialität?

Foto: TU Ilmenau / C. Bräuer

Cross-, Tri-, Transmedialität

Neben den Begriffen Konvergenz und Trimedialität existieren auch Crossmedialität und Transmedialität. Der Begriff Trimedialität wird eingesetzt, wenn im Kontext der journalistischen Verwendung von Crossmedialität davon gesprochen wird, drei Mediengattungen zu bedienen. Dies soll im Idealfall so geschehen, dass ein Content-Fluss, ein inhaltliches Verweben, zwischen den Mediengattungen entsteht, wobei die Stärken der jeweiligen Mediengattung genutzt werden. In Abhängigkeit von Thema, Material und zeitlichen Möglichkeiten ist dieser Content-Fluss unterschiedlich stark ausgeprägt. Für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bedeutet Trimedialität konkret, dass Content für das Fernsehen, den Hörfunk und das Internet aufbereitet wird. Hierzu sind organisatorische Voraussetzungen notwendig, z.B. die Einrichtung von trimedialen Newsdesks, die die redaktionelle und technische Zusammenarbeit ermöglichen. Auch andere Formen trimedialer Medienproduktion sind möglich, wie Print, Online und Fernsehen.

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