08.02.2017 | Ausgabe 1/2017

Missverständnisse, Gefahren und Fallen in der Lautheitswelt

Give LUFS a Chance

(Bildquelle: 2011 tc electronic)

Seit der Publikation der europäischen Lautheitsempfehlung R 128 der EBU (European Broadcasting Union) im Jahr 2010 und der darauf folgenden Umsetzung in der Mehrzahl der europäischen Staaten kann man guten Gewissens feststellen, dass sich das Konzept bewährt hat. Die Konsumentenbeschwerden sind drastisch zurückgegangen, die Programme wurden durchhörbarer, transparenter, die Lautheitssprünge von Sendung zu Sendung und von Sender zu Sender sind deutlich geringer, und die Mischungen nutzen vermehrt den größeren Headroom. Diese erfreulichen Entwicklungen sind allerdings kein Grund, sich auf den sprichwörtlichen Lorbeeren auszuruhen, im Gegenteil: Die Einführung des Lautheitsparadigmas im Radio und beim immer wichtiger werdenden Streaming von Programmdiensten verlangt weiterhin volles Engagement der internationalen Lautheitsgemeinschaft. Zwar sind im Fernsehbereich schon viele Hürden überwunden, allerdings gibt es nach wie vor Missverständnisse, die manchmal sogar zu „gefährlichen“ Praktiken in der Produktion führen. Dieser Artikel soll zur Aufklärung beitragen.

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