12.09.2016 | Ausgabe 4/2016

Unhörbare Akustik

Verschiedene Räume fesseln den Musical-Besucher

Foto: Stage Entertainment

Seit dem Umbau im Jahr 2002 weist das Stage Operettenhaus Hamburg eine relativ trockene Akustik mit einer Nachhallzeit von 0,8 s auf, die für viele Musical-Aufführungen unzureichend ist und keine zufriedenstellenden Ergebnisse liefern würde. Da es sich beim Operettenhaus um ein historisches Gebäude handelt, trifft man auf die typische Aufteilung mit einem aufsteigenden Parkett und einem bogenförmigen Balkon, der in drei Bereiche aufgeteilt und zudem leicht nach vorne geneigt ist. Das Haus fasst 1.335 Besucher und wird in der Regel an sechs Wochentagen mit bis zu acht Vorstellungen bespielt. Im Allgemeinen wechseln die Produktionen nach zwei bis fünf Jahren an einen anderen Standort. Peppe Andersson schildert im Gespräch mit Elke Wisse die Installation des Constelalltion Acoustic Systems der Firma Meyer Sound und die daraus resultierenden Möglichkeiten.

Welche Probleme ergaben sich aus der unzureichenden Akustik?Die Eigenkaustik des Saales ist in Prinzip gleich Null. Das war ein wesentlicher Grund für den Einbau des Constellation Acoustic Systems der Firma Meyer Sound. Für Musicals wie „Mamma Mia!“ ist eine trockene Akustik sehr hilfreich, denn der rockige Sound ist besser zu erzielen. In einem Raum mit einer hohen Eigenakustik macht Rock- und Popmusik mit sehr vielen perkussiven Elementen keinen Spaß. 

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