12.09.2016 | Ausgabe 4/2016

Vom Toningenieur zum Klangregisseur

Quelle: Norbert Ommer

Besucht man die Webseite von Norbert Ommer, dann fallen sofort die folgenden drei Begriffsdefinitionen ins Auge: Sounddesign ist die hörbare Architektur unterschiedlicher Klangwelten mit individuellen Klangvorstellungen. Klangregie ist die kompromisslose Umsetzung von Partitur, Raumakustik und Elektronik. Sounddesign und Klangregie ist das Ergebnis einer künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Komponist, Aufführendem und Klangregisseur in einer zeitlosen Synthese von Technik und Musik. Im Gespräch beschreibt Norbert Ommer, wie er zum Klangregisseur wurde, was seine Aufgaben sind und wie er diese konkret umsetzt.  

Wie wird aus einem Toningenieur ein Klangregisseur?
Musik war schon immer meine Leidenschaft. Außerdem haben sich über eine Studio AG schon in der Schule Berührungspunkte mit der Welt der Tontechnik ergeben. Nach dem Abitur habe ich zunächst Musik auf Lehramt studiert und nebenbei in einem Laden gearbeitet, der damals exklusiv die Produkte der Firma Meyer Sound vertrieben und auch Großveranstaltungen betreut hat. Auch bestanden gute Kontakte zu dem Komponisten Karl-Heinz Stockhausen. Das hat mich sehr interessiert. 

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