01.06.2016 | Ausgabe 3/2016

Neueste Zahlen aus der Musikindustrie

Retrotrend Vinyl setzt sich auch Anfang 2016 weiter fort

links: Gesamtumsatz aus Musikverkauf, Synchronisatoin und Leistungsschutzrechten in der Bundesrepublik Deutschland / rechts: Umsatzentwicklung der physischen Tonträger (Bildquelle: BVMI / www.musikindustrie.de)

links: Gesamtumsatz aus Musikverkauf, Synchronisatoin und Leistungsschutzrechten in der Bundesrepublik Deutschland / rechts: Umsatzentwicklung der physischen Tonträger (Bildquelle: BVMI / www.musikindustrie.de)

Retrotrend Vinyl setzt sich auch Anfang 2016 weiter fort Mit einer Umsatzsteigerung von 35,1 Prozent hat Vinyl im ersten Quartal 2016 erneut deutlich zugelegt, wie eine Sonderauswertung des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) und GfK Entertainment zeigt. Während im ersten Quartal 2015 noch 508.000 LPs verkauft wurden, waren es 2016 bereits 677.000 Stück. Die Ergebnisse aus dem gerade publizierten Jahresbericht 2015 des BVMI, Musikindustrie in Zahlen, konnten damit ein weiteres Mal gesteigert werden: Im Vorjahr hatte ein Vinylwachstum von 30,7 Prozent zu einem Umsatz von 50 Millionen Euro, einem Marktanteil von 3,2 Prozent und 2,1 Mio. verkauften Schallplatten geführt.

Seit vergangenem Herbst präsentieren BVMI und GfK Entertainment mit den Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts jeden Monat die 20 erfolgreichsten Schallplatten. Beim Blick auf die Top 20-Hitliste der erfolgreichsten Vinyl-Alben für das erste Quartal 2016 fällt auf, dass der Musikgeschmack der Schallplatten-Käufer zunehmend vielfältiger wird und alle Genres einbezieht. Bislang erfolgreichster Vinyl-Künstler des Jahres ist David Bowie.

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