01.02.2016 | Ausgabe 1/2016

Die Arbeit als Set-Tonmeister bei GZSZ

Ein Gespräch mit KF Kempowski

(Foto: KF Kempowski)

(Foto: KF Kempowski)

Die erste von UFA SERIAL DRAMA produzierte tägliche Serie Deutschlands „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) wird seit 1992 beim Privatsender RTL montags bis freitags im Vorabendprogramm gesendet. Seit 1995 wird hauptsächlich in Potsdam auf dem Studio Babelsberg Gelände gedreht.

Elke Wisse sprach mit KF Kempowski, seit 1992 Set-Tonmeister für GZSZ, über die Produktionsweise und speziellen Herausforderungen einer täglichen Serie.Was ist konkret Ihre Aufgabe bei GZSZ?Ich betreue seit Oktober 1992 die tägliche Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) als Set-Tonmeister. Vorher habe ich für die Berliner Union Film als Tonassistent und Synchrontonmeister gearbeitet. Bei GZSZ habe ich zunächst für Arno Wilms geangelt und ihn dann als Studio-Set-Tonmeister abgelöst. Seit ungefähr fünfzehn Jahren arbeite ich sowohl im Außendreh als auch im Studio.Wie wird GZSZ produziert?

Die Dreharbeiten begannen im März 1992 zunächst in den Studios der Berliner Union Film (BUFA) in Berlin-Tempelhof, zwei Jahre später sind wir nach Babelsberg in neue Studios umgezogen. Hauptsächlich wird in Berlin, Potsdam und im Berliner Umland gedreht.Seit Beginn haben wir produktionstechnisch für eine Sendewoche – auch Block genannt – einen definierten vierwöchigen Produktionsrhythmus, der sich für uns Tonmeister aufteilt in Außen- und Studiodreh: In der ersten Woche werden die Szenen vom Regieteam vorbereitet, in der zweiten der Außendreh realisiert, in der dritten Woche werden die Studioszenen gedreht und in der vierten Woche geht es in die Nachbearbeitung. Parallel zum Dreh laufen die Schnittarbeiten, Mischung und Abnahme.

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