01.05.2015 | Ausgabe 3/2015

3D Audio im Opernhaus

Ein Gespräch mit Oleg Surgutschow, Opernhaus Zürich

Kleine Lautsprecher im Rang Quelle: Oleg Surgutschow, Dominic Büttner, IDMT

Kleine Lautsprecher im Rang Quelle: Oleg Surgutschow, Dominic Büttner, IDMT

Kannst Du kurz das Opernhaus Zürich beschreiben?

Das Opernhaus Zürich ist für deutsche Verhältnisse ein relativ kleines Haus. In der Schweiz ist es das größte Haus mit einer sehr hohen künstlerischen Qualität, vergleichbar mit der Hamburger oder der Bayerischen Staatsoper. 2014 wurde es bei den International Opera Awards als „Opera Company of the Year“ ausgezeichnet. Unser Generalmusikdirektor Fabio Luisi wurde 2011, nachdem er bis 2013 Chefdirigent der Wiener Symphoniker war, zum First Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt.

Wir spielen in einer Spielzeit auf der Großen Bühne ca. 300 Vorstellungen. Als Zweispartentheater stehen sowohl Oper als auch Ballett auf dem Spielplan, beides auf einem sehr hohen Niveau. Die Oper lebt von einem sehr guten philharmonischen Orchester. Die Musiker sind gut ausgelastet, aber nicht überlastet, was sich in der Qualität wiederspiegelt. Oft stehen Weltstars wie Cecilia Bartoli, Anja Harteros, Diana Damrau, Joyce DiDonato, Anna Netrebko, Emily Magee, Edita Gruberová, Nina Stemme, Stephen Gould, René Pape, Matti Salminen, Juan Diego Flores, Thomas Hampson oder Klaus Florian Vogt auf der Bühne oder berühmte Gastdirigenten wie Marco Armiliato, Michail Yurowski, Mark Albrecht oder Carlo Rizzi übernehmen die Leitung des Orchesters. Das Zürcher Ballett ist fester Bestandteil des Hauses und bietet dem Publikum in Zürich und auf internationalen Bühnen breites Tanzrepertoire auf einem hohen künstlerischen Niveau.

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