01.03.2015 | Ausgabe 2/2015

Unterschiedliche Schalldruckpegel im Ohrkanal für gleiche Lautheit- Darbietung über Kopfhörer und Lautsprecher im Vergleich

Differenzen der Schalldruckpegel Quelle: Sebastian Goossens, Roman Stumpner, Grit Bonin

Differenzen der Schalldruckpegel Quelle: Sebastian Goossens, Roman Stumpner, Grit Bonin

Gleiche Schalldruckpegel im Ohrkanal können bei Kopfhörer-und Lautsprecherdarbietung zu unterschiedlicher Lautheitsempfindung führen. In der professionellen Kopfhöreranwendung z.B. für Abmischungen, Hörversuche oder Auralisierungen können solche Unterschiede störend sein. Dieser in der Literatur beschriebene SLD-Effekt (Schalldruckpegel-Lautstärke-Divergenz) wurde für verschiedene Kopfhörertypen und Signaldarbietungen ergänzend untersucht. Dabei hatten im Hallraum sitzende Versuchspersonen über Lautsprecher abgestrahltes und über Kopfhörer in monotischer, diotischer und dichotischer Form dargebotenes Terzrauschen auf gleiche Lautheit einzustellen. Bei monotischer und diotischer Kopfhörerdarbietung werden trotz gleichen Lautheitsempfindens deutlich höhere Schalldruckpegel im Ohrkanal gemessen. Bei dichotischer Anregung dagegen verschwinden die Pegelunterschiede weitgehend. Dies gilt sowohl für ein dem Lautsprechersignal entsprechendes binaurales Rauschen mit Rauminformation, welches über Kunstkopf im Hallraum aufgenommen wurde, als auch für ein einfaches inkohärentes Rauschen ohne Rauminformation. Der erhöhte Ohrkanalpegel in der Kopfhörerdarbietung tritt bei Im-Kopf-Lokalisation des Testsignals auf und verschwindet weitgehend bei Außer-Kopf-Lokalisation. Die Untersuchungsergebnisse zum SLD-Effekt werden gemeinsam mit Literaturdaten vorgestellt und ein aus der Literatur bekannter Erklärungsversuch wird diskutiert.

Um die professionelle Tonbeurteilung über Kopfhörer ohne störenden SLD-Effekt zu ermöglichen, sollten binaurale Signale  z.B. von einem BRS-System zum Einsatz kommen

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