01.03.2015 | Ausgabe 2/2015

Der Studio-Kopfhörer

Beim Hören mit Kopfhörern (rechtes Bild) wird die richtungsabhängige akustische Antenne vor dem Ohrkanaleingang durch den akustischen Wandler, d. h. durch eine richtungsunabhängige akustische Ankopplung ersetzt. Der Ohrkanaleingang ist die physikalisch definierte Schnittstelle zwischen Außenohr und Gehör. Quelle: Günther Theile

Beim Hören mit Kopfhörern (rechtes Bild) wird die richtungsabhängige akustische Antenne vor dem Ohrkanaleingang durch den akustischen Wandler, d. h. durch eine richtungsunabhängige akustische Ankopplung ersetzt. Der Ohrkanaleingang ist die physikalisch definierte Schnittstelle zwischen Außenohr und Gehör. Quelle: Günther Theile

Kopfhörerwiedergabe bietet gegenüber der Wiedergabe mit Lautsprechern Vorteile, sie stellt hinsichtlich diverser prinzipieller und praktischer Aspekte in vielen Situationen die bessere Alternative dar und wird entsprechend häufig gewählt, trotz einiger praktischen und systembedingten Nachteile. beispielsweise eine gewisse Lästigkeit des Kopfhörertragens, die sich auch mit hohem Tragekomfort und kabelloser Bluetooth-Technologie nicht beheben lässt. Vor allem stört die bekannte Lokalisiertheit des Hörereignisses im oder am Kopf, die so genannte Im-Kopf-Lokalisation (IKL). Die mit Lautsprechern realisierbare räumliche Wahrnehmung ist nicht möglich, was natürlich für das Abhören von Mehrkanal-Aufnahmen besonders fehlt. Hinzu kommt das Mitwandern des Klangbilds bei Kopfdrehungen, die Kopfbezogenheit des Klangbilds, die ohne geeignete Tracking-Techniken unvermeidbar ist.

Im Abschnitt 5 wird auf entsprechende Gegenmaßnahmen näher eingegangen und gezeigt, dass die wesentlichen Nachteile der Kopfhörerwiedergabe mittels binauraler Darstellung virtueller Lautsprecher beseitigt werden können, so dass anspruchsvolles räumliches Hören unter ungünstigen Bedingungen möglich ist. Selbst die Lästigkeit des Kopfhörertragens ist zukünftig im Regieraum oder Wohnzimmer vermeidbar vermöge eines virtuellen Kopfhörers, der mittels Schallfeldsynthese- und Tracking-Verfahren an den Ohren des Hörers generiert wird (Abschnitt 6).

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8 Seiten


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