01.02.2014 | Ausgabe 02/2014

Getrieben vom Fanatismus für die Musik und die Technik

Ein Interview mit Carlos Albrecht

Preis beim JeKaMi-Wettbewerb auf Norderney 1962 Quelle: privates Archiv

Preis beim JeKaMi-Wettbewerb auf Norderney 1962 Quelle: privates Archiv

Wie sah Dein beruflicher Werdegang aus?

Wenn man die Studioluft einmal geschnuppert hat, dann wird man süchtig und so habe ich mich schon vor dem Abitur für diesen Beruf interessiert, nachdem ich mit meiner damaligen Schülerband in einem Studio des WDR war.

Bei der Studienberatung in Düsseldorf erhielt ich allerdings die mir heute noch völlig unbegreifliche Auskunft, dass „Tonmeister“ ein aussterbender Beruf sei. Das war 1964!

Ich habe mich tatsächlich davon einschüchtern lassen, bin dem Wunsch meines Stiefvaters gefolgt und habe mich in Stuttgart für Maschinenbau eingeschrieben. Musik blieb aber mein Hobby, ich gründete an der Hochschule mehrere Bands, so dass es mit dem Studium immer weiter bergab ging. Dann habe ich mich in Stuttgart nochmals nach dem Tonmeister-Studium erkundigt. Dieses Mal wurde ich kompetent beraten und kurze Zeit später habe ich mein Studium in Düsseldorf begonnen.

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