01.03.2014 | Ausgabe 2/2014

Tonmeisterliche Erfahrungen kommen mir zu Gute

Ein Interview mit Markus Hintz

Loudness Seminar bei Dolby in New York (2013) Quelle: Ulla Henke, Jayson Tomlin (New York)

Loudness Seminar bei Dolby in New York (2013) Quelle: Ulla Henke, Jayson Tomlin (New York)

Wie sah Dein beruflicher Werdegang aus?

Bereits während des Tonmeisterstudiums in Detmold habe ich ein kleines Unternehmen gegründet, die TonArt Musikproduktion. Wir haben damals viele verschiedene Sachen gemacht, von der tonmeisterlichen Betreuung von Orchester-Open-Air Konzerten über CD-Produktionen für die EMI bis hin zu Musikaufnahmen für das ZDF. Außerdem hatte ich die einmalige Gelegenheit, in unzähligen Nachtstunden für die UNITEL an der Audio-Postproduktion des damals neu aufgezeichneten Rings aus Bayreuth mitzuarbeiten. Das war eine der ersten großen Mehrkanal-HD Videoproduktionen, und ich habe viel gelernt.

Da Aufnahmetechnik teuer war, kam ich auf die Idee, als Händler einzukaufen, und ich habe damals vielen Studienkollegen zu günstigen Gerätschaften verholfen. So fing es an mit der Vertriebstätigkeit. Außerdem habe ich während des Studiums bereits festgestellt, dass ich neben der Tonmeistertätigkeit ganz gut Projekte organisieren konnte. Es gab zu Studienzeiten ein Hochschul-CD-Projekt anlässlich des Internationalen Posaunen-Symposiums in Detmold, bei dem ich zwar der Produzent war, aber am Ende keine einzige Aufnahme selbst gemacht hatte. Das fand ich interessant.

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