01.03.2014 | Ausgabe 2/2014

Eigene Erfahrungen und Referenzen als Schlüssel zum Erfolg

Ein Interview mit Hans Schlosser

Quelle: schutterstock.com, Anna Baburkina

Quelle: schutterstock.com, Anna Baburkina

Wie sieht die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt für Tonmeister bzw. Toningenieure und andere Tonschaffende aus?

Die in den 70er Jahren üblichen Festanstellungen gibt es heutzutage kaum noch. Da die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten als größter Arbeitgeber sparen müssen und sollen, werden kaum mehr neue, gut besoldete Stellen geschaffen. Gehen Kollegen in den Ruhestand, werden diese Stellen manchmal noch wiederbesetzt. Aber langfristig wird man versuchen, auch diese Stellen einzusparen. Der Hintergrund ist unter anderem die zunehmende Digitalisierung im gesamten Sende- und Produktionsablauf und die Übernahme von ehemals Techniker- oder Ingenieur- Aufgaben beispielsweise durch Redakteure.

Ansonsten schauen die Arbeit- und Auftraggeber auf die Ausbildung eines Bewerbers, vor allem aber auch auf dessen praktischen Erfahrungen und seine Referenzen. Beides fließt sehr stark in die Entscheidung ein, ob ein Bewerber beschäftigt wird.

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