01.01.2014 | Ausgabe 1/2014

Direct-to-Disc: die Königsdisziplin

Ein Interview mit Rainer Maillard, Emil Berliner Studios

Lackfolienschnitt mit der Neumann VMS 80 Quelle: Emil Berliner Studios

Lackfolienschnitt mit der Neumann VMS 80 Quelle: Emil Berliner Studios

Was bietet das Emil Berliner Studio im Bereich analoger Produktionen an?

Die Emil Berliner Studios sind aus dem Recording Center der Deutschen Grammophon hervorgegangen und haben eine lange Tradition. Schon 1900 wurde in Berlin das erste Aufnahmestudio auf dem Kontinent eingerichtet. Als wir vor drei Jahren, nach der Übernahme der Studios, wieder nach Berlin an den Potsdamer Platz zurück gezogen sind, war uns wichtig, dass wir in den neuen Räumlichkeiten sowohl digital als auch analog arbeiten können. Das mag heute ungewöhnlich erscheinen, denn wer heute ein Studio plant und baut, setzt meist zu 100 Prozent auf Digitaltechnik.

Unser Aufnahmestudio, der Meistersaal (ein kleiner historischer Konzertsaal im ersten Stock) und unsere Regieräume sind alle auch über ein analoges Patchbay miteinander verbunden. In der analogen Suite stehen unsere von der Deutschen Grammophon geerbten analogen Schätze. Dazu gehört die Neumann Lackfolien-Schneideanlage VMS 80.

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