01.01.2014 | Ausgabe 1/2014

Das Tonband – die analoge Insel im digitalen Ozean

Aufnahmekopf der M15: Die Eisenpakete und der Spalt sind gut zu erkennen Quelle: Apel

Aufnahmekopf der M15: Die Eisenpakete und der Spalt sind gut zu erkennen Quelle: Apel

Vom Arbeitspferd zum Klangveredler

In der Vergangenheit war das Studiotonbandgerät das Arbeitsmittel zur Konservierung und Gestaltung von Tondokumenten durch eine möglichst naturgetreue Aufzeichnung und der Möglichkeit des Eingriffs in den zeitlichen Ablauf einzelner Sequenzen durch Schneiden und Kombinieren verschiedener Aufnahmepassagen. Im Laufe der Zeit wurden die Spurenzahl und die Breite des Bandes vergrößert, die Bedienung der Geräte durch Mikroprozessoren erleichtert. Im Hintergrund lief in den Entwicklungsabteilungen der Band- und Gerätehersteller die Optimierung von Bändern, Köpfen und Schaltungen im wahrsten Sinne des Wortes auf Hochtouren, denn es wurde immer nach mehr „Rauschfreiheit“ und einem möglichst „linealglatten Frequenzgang“ gestrebt.

Dann kam die Digitaltechnik.

----

4 Seiten